Triggerpunktbehandlung

Die Behandlung muskulärer Triggerpunkte ist neben der Proliferationstherapie einer der Schwerpunkte meiner Praxis.  Hierbei werden Muskelkrämpfe, die sich verselbständigt haben und über eine Schmerzbahnung häufig an Intensität zunehmen mit lokalem Betäubungsmittel behandelt.

 

Häufig sind diese muskulären Verspannungen mit Blockaden der umliegenden Gelenke kombiniert, so dass beides behandelt werden muss, wenn man langfristig beschwerdefrei werden möchte. Muskuläre Triggerpunkte können sich am gesamten Körper finden. Häufige Regionen sind der Schultergürtelbereich, die Region seitlich der Wirbelsäule, Gesäß, Oberschenkel und Wade.

 

Der Wirkung dieser Behandlungsform liegen zwei Effekte zugrunde. Zum einen kommt in den betroffenen Muskeln aufgrund der erhöhten Spannung die Durchblutung nicht mehr optimal im Gewebe an, so dass aufgrund der reduzierten Sauerstoffversorgung eine Ansammlung von Entzündungsbotenstoffen und anderen reizenden Substanzen resultiert. Hier erfolgt über die direkte Infiltration in den Muskelpunkt eine „Ausspülung“ dieser Substanzen, was vorübergehend bis die Stoffe vom Körper abtransportiert sind für ein bis zwei Tage zu einem Muskelkater ähnlichem Gefühl führen kann. Im Anschluss findet sich eine deutlich verbesserte Durchblutung und Belastbarkeit der betroffenen Regionen. Der zweite Effekt beruht auf einer „Überlistung“ des Gehirnes, indem die gereizten Punkte, die dauerhaft eine Fehlermeldung ans Gehirn senden für eine gewisse Zeit durch die lokale Betäubung ausgeschaltet werden. Hierdurch wird auch die Reaktion des Gehirnes im Sinne einer „Stressreaktion“ in Form weiterer Anspannung bzw. Schmerzbahnung durch Injektion des lokalen Betäubungsmittels an diesen Stellen unterbrochen. Es kommt zur Entspannung der betroffenen Muskulatur. Ergänzt wird der entspannende Effekt durch reflektorische Entspannung durch das chirotherapeutische Lösen vorhandener Blockaden.

 

Sehr häufig lassen sich durch diese Behandlung chronisch wiederholt auftretende Schmerzen des Schultergürtelbereiches, des gesamten Rückens, Gesäß-, Bein- und Armschmerzen erfolgreich behandeln. Aber auch Spannungskopfschmerzen sind dieser Therapieform ebenso wie Migräne sehr gut zugänglich. Insgesamt kommt es zur Harmonisierung der Bewegungsabläufe, des gesamten muskuloskelettalen Bewegungsapparates und somit im Verlauf zur Schmerzfreiheit.

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